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Shiba (Shiba Inu)

Roter Shiba Inu als Magazin-Cover im Holzrahmen

1937 wurde in Japan ein Hund zum Naturdenkmal erklärt. Der Shiba war damals fast verschwunden, weil er jahrzehntelang mit eingeführten englischen Settern und Pointern gekreuzt worden war. Jäger und gebildete Leute retteten die wenigen reinen Linien. Heute sitzt er in vielen Wohnzimmern und benimmt sich dort oft, als wäre er noch in den Bergen unterwegs.

FCI Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 5 Asiatische Spitze und verwandte Rassen, Standard Nr. 257, ohne Arbeitsprüfung
Ursprungsland Japan
Größe (Widerrist) Rüden 39,5 cm, Hündinnen 36,5 cm, Abweichung von plus oder minus 1,5 cm toleriert
Gewicht im FCI-Standard nicht festgelegt
Lebenserwartung Median 14,6 Jahre in einer britischen Auswertung von 584.734 Hunden (McMillan et al. 2024)
Fell hartes, gerades Deckhaar mit weicher, dichter Unterwolle, an der Rute etwas länger
Farben laut Standard Rot, Schwarzloh, Sesam, Schwarz-Sesam, Rot-Sesam, immer mit Urajiro (weißliche Partien an Fang, Backen, Kehle, Brust, Bauch, Rutenunterseite und Innenseite der Läufe)

Herkunft

Der Name weist laut Standard auf etwas Kleines hin. Sein Lebensraum war die bergige Gegend am Japanischen Meer, wo er Kleinwild und Vögel jagte. Nach den Kreuzungen mit englischen Jagdhunden zwischen 1868 und 1912 begann um 1928 die gezielte Rettung, 1934 folgte ein einheitlicher Standard. Die FCI ordnet ihn den asiatischen Spitzen zu.

Wesen

Treu, scharfsinnig, sehr aufgeweckt: So knapp fasst ihn der Standard. Im Alltag ist er sauber, selbstständig und oft reserviert gegenüber Fremden. Er arbeitet mit, wenn er den Sinn sieht. Bloßes Wiederholen langweilt ihn schnell.

Bewegung und Beschäftigung

Er ist ausdauernder, als er aussieht, und hat einen echten Jagdtrieb. Freilauf klappt bei vielen Shibas nur eingeschränkt, eine Schleppleine und ein gut aufgebauter Rückruf sind sinnvoll. Nasenarbeit und kurze, abwechslungsreiche Trainingseinheiten liegen ihm mehr als stures Apportieren.

Pflege

Das harte Deckhaar ist pflegeleicht, die dichte Unterwolle nicht. Im Fellwechsel verliert er sie büschelweise, dann hilft tägliches Bürsten. Gebadet werden muss er selten.

Gesundheit

Das wichtigste Thema ist das Auge. In einer japanischen Auswertung von 65 Shibas mit primärem Engwinkelglaukom, einem plötzlichen Anstieg des Augeninnendrucks, waren bei der ersten Vorstellung nur 62,5 Prozent der betroffenen Augen noch sehend (Kubo und Ito 2024). Eine gerötete Bindehaut, ein trübes oder schmerzendes Auge gehört deshalb am selben Tag zur Tierärztin. Eine weitere Studie fand eine Genvariante, die das Glaukomrisiko beim Shiba erhöht (Baba et al. 2026).

Für wen passt der Shiba?

Für ruhige, geduldige Menschen, die einen eigenständigen Hund mögen, Respekt vor seinem Freiraum haben und Training mit Humor nehmen.

Für wen eher nicht?

Für Familien mit kleinen Kindern, die viel Körperkontakt suchen, und für alle, die einen jederzeit abrufbaren Freilaufhund erwarten.

Roter Shiba Inu als Magazin-Cover im Holzrahmen

Ob ein so eigenständiger Hund zu dir passt, prüfst du im Rasse-Test oder mit unserem Buch „Welcher Hund passt WIRKLICH zu dir?“. Für die ersten Wochen mit Welpe gibt es das kostenlose Welpen-Startpaket. Deinen Shiba als Bild für die Wand findest du unter Shiba Inu Portrait und Geschenke, als Magazin-Cover auf Leinwand oder bei allen Hundeportraits.

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Quellen, abgerufen am 20.10.2026: FCI-Standard Nr. 257 Shiba (fci.be, Fassung vom 12.03.2018); McMillan KM et al., Longevity of companion dog breeds: those at risk from early death, Scientific Reports 2024; Kubo A, Ito Y, Comparison of visual outcomes between medical treatment alone and Ahmed glaucoma valve implantation in Shiba dogs with primary angle closure glaucoma, Veterinary Ophthalmology 2024; Baba S et al., Genetic Link Across Species: SIX6, a Major Human Glaucoma Gene, Confers Susceptibility to Glaucoma in Shiba-Inu Dogs, Investigative Ophthalmology and Visual Science 2026.

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Das Print My Pet Team

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